Vertreibt Schwarzwaldverein Racheartikel?
Stärkung des Fremdenverkehrs im Südwesten
RacheRoss schlägt vertriebliche Zusammenarbeit vor
Die geplante Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein verlief im Sande. Warum, warum bloß?
Der PR-Mann hat die scherzhafte Frage nicht wirklich kapiert, denn er beantwortete sie ganz brav und lieb, siehe seine letzte Mail v. 17.12. , nämlich dahingehend, dass der SWV als Wander- und Naturschutzverein keine touristischen oder fremden Dinge außerhalb der Vereinsziele bewerbe, ähnlich wie übrigens auch Alnatura bei anderer Gelegenheit.
E-Mail-Verkehr mit dem Schwarzwaldverein
17.12.2010 12:02, an den Schwarzwaldverein
Hallo Herr xxx,
vielen Dank für die Nachricht,
Ich freue mich, dass Sie Humor bewiesen und etwas zu lachen hatten. Stecken Sie das doch mal in den Verteiler! Wackeln die Scheiben, so war´s gut.
Hier noch was für Sie.
Das Ross ist bei Ihnen ja quasi schon mal vorbeigetrappst, den Schloßberg runter, am Schwabentor vorbei, wenn Sie mal unter diesen Link gehen.
Sollen wir Sie mal im Sommer besuchen kommen? Hah, das wäre was!
Mit freundlichen Grüßen
Georg Beckmann
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17.12.2010 10:16, vom Schwarzwaldverein
Sehr geehrter Herr Beckmann,
vielen Dank für Ihre Mail und die Aufheiterung, die mir Ihre Idee beschert hat. Die Idee hat was, und ich denke, Sie werden damit bestimmt Erfolg haben. Jedoch sind wir als Partner hier die falsche Adresse. Wir sind ein Wander- und Naturschutzverein und verkaufen keine touristischen Dinge bzw. werben für Angelegenheiten, die mit unseren Zielen nichts zu tun haben.
Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg mit Ihrer Idee!
Mit freundlichen Grüßen
xxx
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17.12.2010 09:59, an den Schwarzwaldverein
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank für Ihr Interesse. Das lässt sich ja gut an.
Mich dünkt, wir werden da zusammenkommen.
Es handelt sich um einen lustigen, aber auch etwas ausgefallenen Geschenkartikel, der aber genauso wie der Schwarzwälder Schinken, die Schwarzwälder Torte und der Schwarzwälder Bollenhut ein echtes Markenzeichen werden wird, ja selbst den Schwarzwaldverein an Bekanntheitsgrad übertreffen könnte.
Immerhin erfolgten bereits mehrere Radiointerviews und auch Hessen 3 war schon da. Patentanträge in München bzw. Spanien zum Europäischen Rechtsschutz laufen bereits.
Es geht um ein freundlich-schreckliches Rachegeschenk, hier im Schwarzwald produziert. Genauer Erzeuger ist das ERSCHRÖCKLICHE SCHWARZWÄLDER BIORACHEROSS, dessen Halter ich bin.
Ja, ja, Sie ahnen es: es handelt sich um fantastische Schwarzwälder Pferdeäpfel!
Bekanntlich lässt sich mittlerweile jeder nur erdenkliche Mist unter dem Namen Schwarzwald vermarkten, Plastik-Kuckucksuhren, Pseudo-Bollenhüte, ja selbst Schinken, der zwar aus den Schweinefabriken im Osten stammt und hier als "handgesalzener" Schwarzwälder Schinken verkauft wird, nur weil er hier in die Räucherkammer gesteckt wurde.
Dabei ist der Schwarzwald doch eine außerordentlich reiche Natur- und Kulturlandschaft.
An wirklichen Mist, ein echtes, bodenständiges Naturprodukt aus unserer schönen Heimat, hat hingegen noch kein Esel gedacht.
Die Äpfel sind als Rachegeschenk für schlechte Menschen bestimmt (gottlob alle außerhalb des Schwarzwaldes ansässig), Exen, Hexen, Schwiegermütter, Chef, Pauker, Vermieter, Seitenspringer und dergleichen.
Meine Vorstellung ist es, dass Ihr Verband die BioRache kräftig bewürbe, Links setzte und Handzettel bei allen Hotels, Vermietern, Fremdenverkehrsbüros u.ä. auslegte, während das RacheRoss seinen Päckchen einen Prospekt - bei der großen Ladung wäre selbst eine Imagebroschüre möglich - beilegen würde.
Damit könnten wir uns gegenseitig unter die Arme greifen und Synergieeffekte erzeugen.
Wäre das nicht toll? Was meinen Sie?
Weitere Details zur BioRache finden Sie unter Biorache.com und hier was zum Leben des RacheRosses.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Beckmann
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16.12.2010 15:34, vom Schwarzwaldverein
Sehr geehrter Herr Beckmann,
um was für ein Produkt handelt es sich denn?
Mit freundlichen Grüßen
xxx
Schwarzwaldverein e.V.
Hauptgeschäftsstelle ...
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16.12.2010 15:31, an den Schwarzwaldverein
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank für die umgehende Antwort.
Ich wende mich an Sie, um in Erfahrung zu bringen, ob grundsätzlich eine werbliche Zusammenarbeit in Frage käme.
Ich produziere und vertreibe ein außergewöhnliches Produkt in Form von Unikaten, das man durchaus als schwarzwaldtypisch bezeichnen könnte, weil es aus der Gegend stammt und so sonst nirgendwo erhältlich ist.
Es wäre durchaus geeignet, neue Akzente für die Region zu setzen, die Berichterstattung zu animieren und den guten Ruf des Schwarzwaldes zu festigen.
Bei Interesse sende ich Ihnen gerne weitere Details.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Beckmann



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