Hopp, hopp, hopp, in die Kiste mit Galopp
Box und Pferd? Lieber ein Kerl statt eines Wallachs
Vermenschlichung von Haustieren - Seelentröstender Missbrauch
Nachstehender Leserbrief erschien als Replik auf einen Artikel in der Bad.-Ztg. und soll allen Rossfreunden nicht vorenthalten bleiben sondern eine Freude sein. Hervorhebung und Überschriften durchs Ross.
MENSCHEN UND TIERE
Pferde haben auch große Fähigkeiten als Tröster
Zu: Diese Nähe ist einzigartig, Beitrag von Heidi Ossenberg (Magazin, 11. Dezember):
Zum Thema Nähe kann ich Herrn Rütter nicht Recht geben, der behauptet, die Nähe zu Hunden sei einzigartig.
Das arabische Vollblutpferd wurde seit Jahrtausenden auf Menschenbezogenheit und Intelligenz gezüchtet. Ich habe mit diesen Pferden unwahrscheinliche Therapieerfolge in der Arbeit mit Kindern bei verschiedenen Problemen erlebt. Sogar ein Kind, das nach traumatischen Erlebnissen niemanden mehr an sich heranließ, wurde durch meinen Araberwallach geheilt.
Wenn ein Pferd einem Menschen sein Vertrauen schenkt, wenn Verständigung über Gedanken erfolgt, weil man die Seele des anderen lesen kann - das ist eine kostbare Nähe. Kein Tier reagiert stärker auf Traurigkeit oder Sorgen seines Menschen als ein arabisches Pferd *.
Ross und Reiterinnen: Geheime Leiden und Sehnsüchte - Bettgeschenk Katze
Das Einzige, worin es dem Hund gegenüber das Nachsehen hat, ist, dass es nicht mit ins Bett kann.
Wenn man zu einer Katze ein solch inniges Verhältnis hat, dann ist das ein Geschenk, denn Katzen sind eigen - aber die Nähe zu ihnen und ihre Fähigkeiten als Tröster ganz besonders. Wenn jeder, der sich ein Tier zulegen möchte, erst sorgfältig nachdenken würde und bereit wäre, von den Tieren etwas zu lernen, nämlich Sensitivität und Ehrlichkeit - dann wären schnell die Pferde-, Hunde-und Kinderflüsterer arbeitslos und für unsere Gesellschaft eine Trendwende in Sicht.
Martina xxx, xxx
27.12.10
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Interessant zur Mensch-Tierbeziehung: Geliebtes Tier - die Geschichte einer innigen Beziehung des Niederländers Midas Dekkers, Hanser-Verlag.
* Wenn dem so ist, wäre es dann nicht logisch, die Halterin hielte sich vom Pferd fern, um es nicht auch noch zu belasten?
Bild, schwarz: La Paresse (Faulheit, Trägheit), Félix Vallenton, Holzschnitt, ca. 1896


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vor 25 Wochen 2 Tage